Review Das Verschwinden der Haruhi Suzumiya

Wir berichteten mehrfach über den Film Das Verschwinden der Haruhi Suzumiya, und nun erreichte uns die Blu-ray-Ausgabe des Filmes.

Am 27. April erscheint der aufwendig produzierte, 165 Minuten lange Film zur Serie Die Melancholie der Haruhi Suzumiya.

Inhalt:

Weihnachten steht vor der Tür und Haruhi hat mal wieder Pläne für ihre SOS-Brigade, und zwar dieses mal eine Weihnachtsfete im Clubraum der SOS-Brigade. Natürlich wird Kyon für die Drecksarbeit eingespannt, und Mikuru-chan wird wieder ein neues Kostüm aufgezwungen. Kyon läd einen Klassenkameraden ein – jedoch lehnt dieser ab. Doch am Tag danach ist plötzlich alles anders. Haruhi und Itsuki sind verschwunden, Yuki und Mikuru sind total verändert und können sich nicht an ihn erinnern. Der Klassenkamerad kann sich weder an de Einladung noch an die Existenz des Clubs erinnern… Keine Spur von der SOS-Brigade weit und breit. Nun ist Kyon total verwirrt. Verwirrt macht er sich auf die Suche der Antwort auf die Frage, was denn los ist und wo Haruhi steckt. Dabei stößt er auf einen interessanten Hinweis…

VÖ-Termin, Formate und weiteres:

Formate: DVD & Blu-ray (Full-HD)

Publisher: Kazé Anime / AV Visionen

Freigabe: ab 12

Laufzeit: 165 Minuten (nur Film)

Tonsprachen: Deutsch, Japanisch, Französisch

Untertitel: Deutsch, Französisch

Bonusmaterial:

Filmpremiere
Making-of
TV-Spots
Trailer

Fazit:

Mit einem starken Kontrast zum Ablauf und der Thematik der TV-Serie Die Melancholie der Haruhi Suzumiya, kann sich der Film positiv von der Serie, auf die der Film eingeht und einige Szenen aufgreift, abheben. Daher ist der Film speziell für die Fans der TV-Serie interessant, da der Film Vorwissen verlangt. Die Story kommt etwas langsamer in Fahrt, jedoch baut er in der Mitte eine gute Spannung auf, die einen dann in den Bann zieht. Er gewinnt im Verlauf auch etwas an Tiefgründigkeit, und kann durch die ungewohnte Story punkten. Der japanische Cast kann mit den Stimmen überzeugen, bei der deutschen Fassung sind ein paar Stimmen unpassend bzw gewöhnungsbedürftig. Beispielsweise klingt Tsuruya-sans Stimme unpassend. An die Stimme von Itsuki muss man sich gewöhnen, da man sie bereits aus dem Anime Death Note (als Light) oder der TV-Serie Scrubs (John Dorian) kennt. Aber der Haruhi-Flair geht dadurch nicht verloren. Die Hintergrundmusik zum Film ist gut gewählt, obwohl sie anfangs nach dem Prolog weniger zur Geltung kommt. Der Opening-Song Bouken Desho Desho, bekannt aus der 1. Staffel der Serie, welcher von der Haruhi-Sprecherin Aya Hirano gesungen wird, erzeugt ein Nostalgie-Gefühl beim Anschauen des Filmes. Der Ending-Song Yasashii Boukyaku, von der jap. Sprecherin des Charakters Yuki gesungen wird, beendet den Film mit einer entspannenden Atmosphäre, die zudem ein wenig traurig ist. Die Extras sind ebenfalls sehenswert, wie z.B die Filmpremiere. Man merkt bei den Extras, wie viel Herzblut in diesem Film seitens der Regie und der Sprecher in den Film geflossen ist. Ebenfalls sehr interessant ist das Making-of, welches Produktionsorte und Recherchen enthält.
Das Verschwinden der Haruhi Suzumiya ist ein guter Kontrast zur Serie und ein gelungener, tiefgründiger Film, da die Charaktere anders beleuchtet werden und dadurch mehr Tiefgang enthalten, als zuvor in der TV-Serie.

Bild: 10/10
Ton: 9/10
Story: 9/10
Extras: 8/10
Gesamt: 9/10

Verfasser: Kaito Cross

4 Kommentare

  1. Sehr gut geschrieben und ich kann nur zustimmen, ja für alle die dies lesen ich hab diesen film auch schon gesehen, da ich dem Autor dieses Artikels mit technischen Hilfsmitteln unterstützt habe

  2. Also ich kann nur sagen das alles zutrifft und sehr gut beschrieben ist. Nur der Autor könnte auch etwas dank an seinen Helfer schreiben, wodurch er diese Review erst bewerkstelligen konnte, da ihm ein Blue-Ray abspielendes Gerät fehlte.
    MFG Kenji Chrizzls Technischer Helfer

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