Japantag 2012 Bericht

Am 2. Juni 2012 fand der 11. Japantag in Düsseldorf auf der Rheinuferpromenade statt. Mehr als 700.000 Besucher waren dort und haben sich die verschiedenen Stände, Cosplayer und das Feuerwerk angesehen. Der Japantag bot eine hervorragende Einsicht in die tradtionelle als auch populäre japanische Kultur. Rund 58 Zelte an der Rheinuferpromenade zwischen der Kniebrücke und der Oberkasseler Brücke baten Einsicht in verschiendene Aspekte der japanischen Kultur. Mal wieder waren die beiden Wiesen an der Kniebrücke und an der Oberkasseler Brücke Sammelpunkt für Cosplayer, Otakus und Besucher. Am Mannesmannufer & der Rheinuferpromenade in Richtung der Kniebrücke war dieses Mal die Popkulturzone mit der ADAC-Bühne am Mannesmanufer, auf der es einen Cosplay-Modenschau-Wettbewerb und J-Pop-Künstler mit zu erleben gab. Relativ ungewöhnlich war, dass Nintendo einen eigenen Stand in der Popkulturzone als erster Spielehersteller hatte. Eine Partei des Düsseldorfer Landtages war auch mit einem Infostand vertreten, und zwar die Piratenpartei NRW. Die Piratensäbel, die dort verschenkt wurden, waren überall anzutreffen. Im Rahmen des Japantags haben ein paar Besucher mal wieder selbst einiges organisiert. Deshalb konnte man beispielsweise wieder eine für den Japantag typische „Free-Hugs-Wall“ (dt. „Freie-Umarmungen-Wand“) sehen. Vorort haben Besucher sich ein Schild umgehangen, auf dem „Free Hugs“ steht, haben sich dann in eine Reihe gestellt, und haben Umarmungen verschenkt. Auch die für den Japantag üblichen Caramelldansen-Flashmobs haben statt gefunden.
Im Vergleich zur DoKoMi 2012 war am Japantag die Vielfalt der Cosplays ausgefallener. Es waren im Vergleich zur DoKoMi nicht viele auffällige Hatsune Miku Cosplays sichtbar. Akatsuki-Mäntel waren nicht so dominant wie im Vorjahr. Hin und wieder konnte man eine Hetalia-Cosplaygruppe sehen, sowie eine Inuyasha-Cosplaygruppe. Seltenere Cosplays wie z.B. ein Adler-Cosplay waren auch mit von der Partie.
Der angenehme Abschluss des Tages wurde mit dem ca. 25-minütigen japanischen Feuerwerk um 23 Uhr gemacht. Es hatte als Thema „200 Jahre Grimms Märchen“, welches eindrucksvoll dargestellt wurde. Als Feuerwerksabschluss gab es mal wieder einen Goldregen. Anlässlich des Feuerwerks wurde der Japantag wurde das Rheinufer sehr voll. Die Oberkasseler Brücke und die Kniebrücke wurden im Laufe des Abends zum Feuerwerk hin immer dichter von Schaulustigen besetzt. Leicht benachteiligt waren die Zuschauer auf der Kniebrücke. In diese Richtung ist nämlich, bedingt durch die Windrichtung, der Feuerwerksrauch abgezogen.
Der WDR war auch Live dabei und hat das Feuerwerk im öffentlich-rechtichen Fernsehen ausgestrahlt.
Feuerwerk in der WDR-Mediathek (nur eine Woche lang verfügbar!)
Wir haben hier ein kleines Video des Feuerwerks für euch gefunden, falls die Mediathek des WDR es löscht:

Wer mit den öffentlichen Verkehrsmittel anreiste, merkte, dass das Management in den U-Bahnen wegen des extrem erhöhten Fahrgastaufkommens gut war. Die S-Bahnen S8, S6, S1 und S28 wurden mit einem erhöhtem Takt zur Abreise in der Nacht verstärkt und wurden gut genutzt.
Wir können euch empfehlen, früh genug anzureisen, um sich einen Platz auf der Wiese zu sichern. Die Wiese zwischen der Kniebrücke und dem Mannesmannufer bietet eine gute Aussicht und ist deswegen ein geniessbarer Platz.

Verfasser: Kaito Cross
Quelle: youtube, WDR

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