The eccentric family Staffel 1: Review

Aus dem Hause Universum Anime erreichten uns die Blu-rays zur ersten Staffel von the Eccentric Family, welche wir heute für euch unter die Lupe nehmen.

Inhalt

In Kyoto leben, getarnt unter Menschen, Tengus und Tanukis, letztere geschützt durch ihre gestaltenwandlerischen Fähigkeiten. Jedoch koexistieren sie in einem fragilen Gleichgewicht.
Die Geschichte folgt der Tanuki-Familie Shimogamo, dessen Vater vor vielen Jahren Anführer der Tanuki-Gemeinde Kyoto’s war, bis ihm die Fragilität des Gleichgewichts anhand eines schrecklichen Vorfalles ereilte. Er wurde von den Mitgliedern des Friday Clubs gekocht und gegessen.
Yasaburou Shimogamo, dritter Sohn der Familie, welcher in seiner sorgenlosen Freizeit gerne Menschen beobachtet und den alten Tengu Akadama betreut und mit der mysteriösen Frau Benten in Kontakt steht, ist anfangs im Fokus der Serie.
Jedoch bleibt die böse Erinnerung, wie konnte es zum Tod seines Vaters kommen?
The Eccentric Family beschreibt den Weg, wie sie die Wahrheit über des grausamen Vater’s Tod herausfinden, als Familie stärker werden, und was für Konsequenzen sie daraus ziehen müssen.

Formate und weiteres:

Publisher: Universum Anime
Freigabe: ab 12
Episoden: 13
Tonsprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial (insgesamt):
Japanische Original-Trailer, Textless Ending, Textless Opening

Ton:

Der Dolby Digital 5.1 Sound klingt sehr klar und es sind keine Störgeräusche o.ä. zu hören.
Die Anstrengungen, Stimmen zu wählen, die den japanischen Stimmen nahe kommen in Hinsicht auf Stimmfarbe und der stimmbezogenen Charaktereigenschaften, sind sehr deutlich vernehmbar. Die Auswahl der Synchronsprecher ist durchweg gut gelungen. Jedoch wird Tanuki gelegentlich anders als im Japanischen betont.
Die Leistung der Synchronsprecher ist konstant gut. Sie bringen die Charaktere allesamt glaubhaft herüber. Schauspielerisch haben alle alles richtig gemacht.
Der Soundtrack ist stehts passend zur Situation gewählt. Das Opening versprüht eine konstant frohe Einstellung und brennt sich früh in das Gedächtnis des Zuschauers.

Story:

Die Geschichte war schlüssig. Als Zuschauer gab es keine Probleme, der Geschichte zu folgen. Die ersten 3 Episoden dienen zur Charaktertiefe-Aufbau, während Folge 4 mit angenehmer Geschwindigkeit in die Geschichte einführt. Es gab keine erwähnenswerten Löcher in der Geschichte und alles wurde logisch erzählt. Die Stärke der Geschichte liegt in dessen Emotionalität, die die Geschichte und Charaktere treibt. Vorallem ist der Zusammenhalt in der Tanuki-Familie Shimogamo ein Treibstoff der Geschichte. Zudem weiß der Anime mit ethischen Fragen, die aufgeworfen werden, zu glänzen und die Geschichte mit diesen zum Teil ebenfalls weiterzutreiben.

Charaktere:

Die Söhne der Familie und der Vater bekommen sehr viel Screentime und sind somit charakterlich gut ausgeprägt. Diese Ausprägung wird von der ersten Folge an konsequent weitergeführt.
Speziell Yasaburou Shimogamo ist am häufigsten im Fokus der Serie. Anfangs lernt man ihn durch seine Verpflichtungen gegenüber Tengu Akadama und, damit verbunden, Benten kennen. Seine Handlungsmotive sind meißt bekannt. Er ist anfangs ein jugendlicher Spaßsuchender, der durch seine Liebe zur Familie heldenhaft wird. Wenn es jedoch um seine Beziehung zu Benten geht, ist diese Beziehung genauso mysteriös wie Benten selbst. Benten passt nicht in Anime-stereotypische Charakterbilder. Speziell durch ihr Verhalten stellt sich der Zuschauer die ethischen Fragen, mit denen der Anime glänzt. Ihr Verhalten und ihre Hintergründe werfen einige Fragen auf, und lassen viel Spielraum für eine zweite Staffel.
Yasaburou’s Brüder bekommen im Laufe der Serie genug Screentime, damit sie in gewisse Charakterrollen passen. Diese sind einfach zu verstehen, aber gut und glaubhaft ausgebaut.
In den Tanuki-Familien ist ein starker Zusammenhalt zu spüren, welcher alle Tanuki-Charaktere kennzeichnet, mit Ausnahme einer Schlüsselperson.

Fazit:

The Eccentric Family ist ein erfrischend anderer Slice-of-life Anime mit einer deftigen Prise Mystery und Drama. Ab der vierten Episode zieht er einen in den Bann. Er wirft wichtige ethische Fragen auf, die jeder Zuschauer für sich selbst beantworten muss. Die Personifizierung der Tanukis und dessen gestaltenwandlerischen Fähigkeit unterstreichen diese ethischen Fragen. Das Familiendrama sorgt dafür, dass die Serie bis zur letzten Episode spannend bleibt. Für jeden, der Tiere mag oder auch für Familienmenschen ist dieser Anime stärkstens zu empfehlen.

Bewertung:

Bild: 10/10
Ton: 9/10
Story: 8/10
Charaktere: 8,0

Insgesamt: 8/10 Punkte

 

Verfasser: Kaito Cross

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